Integrationsängste bremsen den Wandel

Ein Bild, das abstrakten und stilistischen Computercode zeigt

CMS-Integration von 44 % der Unternehmensleiter als größtes Hindernis für die digitale Transformation bezeichnet


Untersuchungen von Forrit zeigen eine wachsende Belastung der Legacy-CMS-Infrastruktur, da Unternehmen mit steigenden Anforderungen an Benutzerfreundlichkeit, Skalierbarkeit und Compliance konfrontiert sind


Eine neue Studie von Forrit, dem Anbieter von Content-Management-Systemen (CMS) der nächsten Generation, zeigt, dass die Integration in die bestehenden Tools und Systeme von Unternehmen das am häufigsten genannte Hindernis für den Wechsel oder das Upgrade von CMS-Plattformen ist, das von 44 % der britischen Marketing- und IT-Entscheidungsträger in Unternehmen genannt wird. Die Ergebnisse unterstreichen den zunehmenden Druck auf Legacy-Content-Systeme, da sich Unternehmen an steigende Anforderungen in Bezug auf Compliance, Personalisierung und Skalierbarkeit anpassen.

Die unabhängige Umfrage unter 250 Marketing- und IT-Führungskräften aus in Großbritannien ansässigen Unternehmen in regulierten und nicht regulierten Branchen, Energie und Versorgungsunternehmen, Finanzdienstleistungen, IT, Einzelhandel und anderen Sektoren (mit 10.000+ Mitarbeitern und 500 Mio. £+ Umsatz) deckt weit verbreitete Einschränkungen in der aktuellen CMS-Infrastruktur auf. Integrationsprobleme mit anderen Tools und Plattformen sind das am häufigsten genannte Problem (38 %), gefolgt von Schwierigkeiten bei der Bereitstellung von Inhalten in mehreren Formaten und Geräten (32 %) und Systemen, die nach wie vor schwer zu bedienen sind, insbesondere für technisch nicht versierte Benutzer (30 %).

Die Studie zeigt auch, dass die Fragmentierung ein wachsendes Problem darstellt. Fast zwei von fünf (39 %) Unternehmen geben an, mehrere CMS im Einsatz zu haben, wobei diese Komplexität selbst als Hindernis für Veränderungen genannt wird. Budgetbeschränkungen (30 %) und mangelnde CMS-Kenntnisse (25 %) wurden ebenfalls als Haupthindernisse für die Transformation genannt.

Sicherheit und Skalierbarkeit stehen nach wie vor ganz oben auf der Agenda. Während 85 % der Befragten angaben, dass Sicherheit bei der Auswahl eines neuen CMS wichtig ist, bezeichneten 23 % ihre aktuelle Plattform als unsicher oder potenziell nicht konform. Die Ergebnisse deuten auf eine zunehmende Diskrepanz zwischen strategischen Prioritäten und der betrieblichen Realität von Altsystemen hin.

Trotz dieser Herausforderungen sind die Aussichten optimistisch. Fast zwei Drittel der Entscheidungsträger gaben an, dass sie sich von Veränderungen in der Marketing- und Technologielandschaft inspiriert (39 %) oder begeistert (24 %) fühlen, insbesondere von der wachsenden Rolle der KI. Dieser Enthusiasmus wird jedoch durch andere Faktoren gedämpft. Die wichtigsten Druckfaktoren, die von Marketingleitern angegeben wurden, waren:


  • Datenflut – 43 % geben an, dass das Problem nicht der Mangel an Daten ist, sondern wie man darauf reagiert
  • Kontinuierliche Anpassung – 41 % fühlen sich durch das Tempo des Wandels und des Lernens überfordert
  • MarTech-Überlastung – 36 % sind von der schieren Anzahl der Tools überwältigt
  • Unsicherheit bei der KI-Bereitstellung – 36 % haben Schwierigkeiten zu wissen, wo generative KI einen Mehrwert bietet


Ermutigend ist, dass 98 % der Befragten ein gewisses Maß an Zusammenarbeit zwischen Marketing und IT angeben, obwohl nur 17 % sagen, dass dies konsistent geschieht. Zwei Drittel (66 %) sind der Meinung, dass eine engere Zusammenarbeit und ein stärkerer Wissensaustausch zwischen den Abteilungen von Vorteil wären.

"Aus dieser Studie geht klar hervor, dass die CMS-Infrastruktur unter Druck steht. technisch, operativ und strategisch", sagte Peter Proud, CEO von Forrit. "Da digitale Erlebnisse immer persönlicher, regulierter und datengesteuerter werden, benötigen Unternehmen eine Plattform, die sich mit ihren Bedürfnissen weiterentwickeln kann. Sicherheit, Integration und Benutzerfreundlichkeit sind nicht mehr optional. Sie sind die Grundlage einer skalierbaren digitalen Strategie."

Die Studie zeigt auch, wie sich die CMS-Auswahlprozesse weiterentwickeln. 38 % der Befragten geben an, dass sich ihr Unternehmen aufgrund einer Kombination aus interner Entscheidungsfindung und Partnerberatung für ein CMS entscheidet. Dies weist auf den wachsenden Bedarf hin, die Geschäftsanforderungen und die technische Glaubwürdigkeit aufeinander abzustimmen.

Die Studie unterstreicht eine klare Nachfrage nach CMS-Plattformen, die sicher, einfach zu bedienen und für die Integration konzipiert sind. Teams in die Lage versetzen, schneller zu agieren und dabei die Kontrolle zu behalten.